Umwandlungsbilanz · UG → GmbH · e.K. → GmbH/UG

Die Umwandlung. Aus klein wird GmbH.

Ob UG zur GmbH (Kapitalerhöhung mit testierter Bilanz) oder Einzelunternehmen in die GmbH (steuerneutral zu Buchwerten): Wir erstellen Schlussbilanz, Kapitalerhöhungsbilanz, Einbringungs- und Eröffnungsbilanz, koordinieren das WP-Testat und liefern dem Notar die komplette Zuarbeit. Beurkundung und Registeranmeldung macht der Notar — den beauftragen Sie zuerst, den Rest übernehmen wir.

Wirtschaftsprüfer im Haus — fürs Testat nach § 57e GmbHG Steuerneutral zu Buchwerten, wo § 20 UmwStG es erlaubt
25.000 €Mindest­stammkapital der GmbH
8 Monatemax. Rückwirkung des Stichtags
WP · StBerstellen & verantworten alles
WP & StB — Testat-Koordination im Haus
Festpreis-Angebot — vor Beginn, schriftlich
Kurz erklärt

Was ist die Umwandlungsbilanz?

„Die eine“ Umwandlungsbilanz gibt es nicht — je nach Weg brauchen Sie eine bis drei besondere Bilanzen, jede mit eigenen Regeln, Stichtagen und Prüfern. Das sind die drei wichtigsten:

01 · UG → GmbH Die Kapitalerhöhungsbilanz Wird die Rücklage der UG in Stammkapital umgewandelt (§ 57c GmbHG), braucht der Beschluss eine Bilanz mit Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers — Stichtag höchstens 8 Monate vor der Anmeldung (§ 57e GmbHG). §§ 57c–57e GmbHG
02 · e.K. → GmbH Die Schlussbilanz Bei der Ausgliederung des Einzelunternehmens auf eine GmbH verlangt das Registergericht eine Schlussbilanz des übertragenden Unternehmens — ebenfalls höchstens 8 Monate alt (§ 17 Abs. 2 UmwG). § 152 · § 17 Abs. 2 UmwG
03 · Steuern Die Einbringungsbilanz Steuerlich wird das eingebrachte Vermögen in der GmbH angesetzt — auf Antrag zum Buchwert, dann bleiben stille Reserven unangetastet (§ 20 UmwStG). Dazu kommt die Eröffnungsbilanz der neuen Gesellschaft. § 20 UmwStG
Stichtag
max. 8 Monate zurück
GmbH-Kapital
mind. 25.000 €
Steuern
Buchwert möglich · 0 € Aufdeckung
Schritt 1
Notar beauftragen
Die drei Wege

Von wo nach wo? Jeder Weg hat seine eigene Mechanik.

Klicken Sie sich durch die drei Konstellationen — Sie sehen jeweils, wie der Weg funktioniert, welche Bilanz er braucht und worauf Registergericht und Finanzamt achten.

1
Weg 1 · der Aufstieg

UG (haftungsbeschränkt) → GmbH

Die UG hat gespart — jetzt wird die Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG) in Stammkapital umgewandelt: Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln auf mindestens 25.000 €, mit WP-testierter Bilanz. Reicht die Rücklage nicht, stocken Sie bar auf.

2
Weg 2 · die Einbringung

Einzelunternehmen → GmbH

Der ganze Betrieb wandert in eine GmbH — per Ausgliederung (§ 152 UmwG) mit Gesamtrechtsnachfolge oder per Sachgründung. Steuerlich auf Antrag zu Buchwerten (§ 20 UmwStG): keine Aufdeckung stiller Reserven.

3
Weg 3 · der Einstieg

Einzelunternehmen → UG

Geht nur bar: Sacheinlagen sind bei der UG verboten (§ 5a Abs. 2 GmbHG) — der Betrieb kann nicht steuerneutral eingebracht werden. Wann die UG trotzdem passt und wann die GmbH klüger ist, rechnen wir ehrlich durch.

Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln · Muster
UG mit 1.000 € Stammkapital · gerundete Musterwerte
§ 57c GmbHG
Woher kommen die 25.000 €?in €
Stammkapital bisher1.000
Gesetzl. Rücklage (§ 5a Abs. 3)14.600
Gewinnvortrag, umwandelbar6.400
Bareinzahlung zum Auffüllen3.000
Neues Stammkapital25.000
VoraussetzungenStatus
Bilanz mit WP-Bestätigungsvermerk§ 57e
Stichtag ≤ 8 Monate vor Anmeldung
Beschluss notariell beurkundetNotar
Anmeldung zum HandelsregisterNotar
Danach: Firmierung „GmbH“§ 5a V
Warum der Aufwand sich lohnt: „GmbH“ statt „UG (haftungsbeschränkt)“ auf Rechnung, Bank­unterlagen und Website — und das Rücklagen-Pflichtsparen (25 % des Überschusses) endet. Die Gesellschaft bleibt dieselbe: Verträge, Steuernummer und Historie laufen weiter.
Ausgliederung vs. Sachgründung
zwei Wege, ein Ziel — die GmbH
§ 20 UmwStG
Ausgliederung · § 152 UmwGe.K.
Gesamtrechtsnachfolge — Verträge gehen automatisch über
Voraussetzung: als e.K. im Handelsregister!
Schlussbilanz ≤ 8 Monate (§ 17 II UmwG)
Ausgliederungsplan, notariell beurkundetNotar
Ideal bei vielen laufenden Verträgen
Sachgründung · GmbH neualle
Auch ohne e.K.-Eintragung möglich
Betrieb = Sacheinlage · Sachgründungsbericht
Werthaltigkeitsnachweis fürs Gerichtwir
Verträge gehen einzeln über (Zustimmung)!
Ideal bei schlankem Vertragsbestand
Steuerlich laufen beide Wege über § 20 UmwStG: Auf Antrag setzt die GmbH die Buchwerte fort — keine Aufdeckung stiller Reserven, keine Sofortsteuer. Zu beachten: die 7-jährige Sperrfrist für die erhaltenen Anteile (§ 22 UmwStG).
UG oder gleich GmbH?
der ehrliche Vergleich für Einzelunternehmer
§ 5a GmbHG
Weg über die UGbar
Bargründung ab 1 € Stammkapital
Sacheinlage verboten (§ 5a II 2)
Betrieb einzeln übertragen — stille Reserven riskieren Aufdeckung!
25 % Rücklagenpflicht bis 25.000 €§ 5a III
Passt bei: wenig Substanz, kleiner Start
Direkt zur GmbHSacheinlage
25.000 € — zur Hälfte einzahlbar (12.500 €)
Betrieb als Sacheinlage = Kapital
Buchwertfortführung nach § 20 UmwStG0 € AufD.
Keine Rücklagenpflicht, volle Reputation
Passt bei: laufendem Betrieb mit Substanz
Faustregel: Wer ein bestehendes Unternehmen mit Werten (Maschinen, Kundenstamm, Fahrzeuge) umwandeln will, fährt mit der GmbH per Einbringung fast immer besser. Die UG ist der Weg für den kleinen, kapitalarmen Neustart — wir rechnen beide Varianten, bevor Sie unterschreiben.

Was kostet das? Festpreis-Angebot statt Stundenzettel.

Jede Umwandlung ist anders — deshalb gibt es hier keinen Schieberegler, sondern ein schriftliches Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden nach dem Erstgespräch: Bilanzen, Testat-Koordination, steuerliche Gestaltung, Notar-Zuarbeit. Notar- und Gerichtskosten (GNotKG) kommen separat dazu.

Festpreis vor Beginn — keine Nachberechnung Laufende Buchhaltung? Preis im Portal-Rechner Aufarbeitung von Rückständen inklusive machbar
Erstgespräch — Angebot anfordern 30 Min. · kostenlos · Festpreis-Angebot binnen 48 h
Der erste Schritt · ohne geht es nicht

Erst der Notar — dann alles andere.

Gründung, Kapitalerhöhung, Satzungsänderung, Ausgliederungsplan und jede Handelsregister-Anmeldung sind beurkundungs- bzw. beglaubigungspflichtig — das darf in Deutschland nur ein Notar. Wir sind Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, kein Notariat — und wollen es auch nicht sein. Deshalb gilt bei jeder Umwandlung: Sie beauftragen zuerst den Notar (gern empfehlen wir einen aus unserem Netzwerk), wir takten unseren Fahrplan auf seinen Termin und liefern ihm alles zu, was er braucht — Bilanz, Testat, Zahlen, Kapitalaufteilung.

  • Ein Notartermin statt drei — weil Bilanz, Beschlussdaten und Kapitalrechnung fertig auf seinem Tisch liegen.
  • Keine Zurückweisung vom Registergericht — Stichtage, Testat und Nachweise prüfen wir gegen §§ 57e GmbHG / 17 UmwG, bevor angemeldet wird.
  • Klare Kosten — Notar und Gericht rechnen nach GNotKG ab (gesetzlich fix); unser Teil steht im Festpreis-Angebot.
Wer macht was?
AufgabeWer
Fahrplan & WegWeg wählen, Fristen taktenWir + Sie
BilanzenSchluss-/Kapitalerhöhungsbilanz, TestatWir (WP/StB)
BeurkundungBeschlüsse, Satzung, AnmeldungNotar
EintragungPrüfung & VollzugRegistergericht
Steuern, E-Bilanz und Eröffnungsbilanz nach der Eintragung: wieder wir. Sie unterschreiben — mehr Termine haben Sie nicht.
Was wir von Ihnen brauchen

Acht Dinge — mehr nicht.

Alles davon laden Sie einfach ins Portal. Fehlt etwas, sagen wir es Ihnen konkret — und ist die Buchhaltung nicht aktuell, arbeiten wir sie vor der Umwandlung auf. Ohne belastbare Zahlen keine belastbare Bilanz.

01

Letzter Jahresabschluss

Bilanz oder EÜR des Vorjahres — der Ausgangspunkt für Schlussbilanz, Rücklagen-Rechnung und die Frage, welcher Stichtag noch in die 8-Monats-Frist passt.

02

Aktuelle Buchhaltung

Summen- und Saldenliste bzw. BWA bis zum letzten Monat. Rückstände? Kein Hindernis — wir buchen aus Kontoauszügen nach, bevor der Stichtag festgelegt wird.

03

Satzung & Registerauszug

Bei der UG: Gesellschaftsvertrag und Handelsregisterauszug. Beim Einzelunternehmen: Gewerbeanmeldung — und die Info, ob Sie als e.K. eingetragen sind.

04

Anlagenverzeichnis

Maschinen, Fahrzeuge, Ausstattung, Software — mit Buchwerten. Hier stecken die stillen Reserven, die bei falscher Gestaltung steuerpflichtig würden.

05

Laufende Verträge

Miete, Leasing, Darlehen, wichtige Kunden- und Arbeitsverträge — entscheidend für die Wahl zwischen Ausgliederung (alles geht automatisch über) und Sachgründung.

06

Gesellschafter & Anteile

Wer soll wie viel an der neuen GmbH halten? Bei mehreren Gesellschaftern auch: geplante Geschäftsführung und Vertretungsregeln — der Notar braucht das für die Satzung.

07

Bank-Nachweis bei Bareinlage

Wird bar aufgestockt (UG → GmbH) oder bar gegründet, verlangt das Registergericht den Einzahlungsnachweis — Ihre Bank stellt ihn aus, wir sagen wann.

08

Ihr Notar-Kontakt

Der beauftragte Notar (oder der Wunsch, dass wir einen empfehlen) — wir stimmen Stichtage, Entwürfe und den Beurkundungstermin direkt mit dem Notariat ab.

Drei Zahlen, die alles takten

Die Umwandlung hat harte Kanten.

Kapital, Frist, Sperrfrist — wer eine davon reißt, zahlt. Wir überwachen alle drei von Tag eins.

25.000 €
Mindeststammkapital der GmbH (§ 5 GmbHG) — bei Bargründung reicht zunächst die Hälfte: 12.500 € eingezahlt.
8 Monate
Maximales Alter des Bilanzstichtags bei Anmeldung — für Schlussbilanz (§ 17 II UmwG) und Kapitalerhöhungsbilanz (§ 57e GmbHG). 31.12.-Bilanz = Anmeldung bis 31.08.
7 Jahre
Sperrfrist nach der Einbringung (§ 22 UmwStG) — wer die neuen GmbH-Anteile vorher verkauft, versteuert den Einbringungsgewinn rückwirkend anteilig.
§ 5 GmbHG — Stammkapital · § 17 Abs. 2 UmwG / § 57e GmbHG — 8-Monats-Frist · § 22 UmwStG — Sperrfrist Steuerliche Rückwirkung: bis zu 8 Monate (§ 20 Abs. 6 UmwStG)
Der Ablauf

Vom Entschluss zur Eintragung — fünf Schritte, 6–10 Wochen.

So läuft die Umwandlung bei uns — Sie haben genau zwei Termine: Notar und Unterschrift. Alles andere passiert im Portal:

Woche 0

Weg festlegen & Notar beauftragen

Erstgespräch: Wir wählen den Weg (Kapitalerhöhung, Ausgliederung, Sachgründung) und Sie beauftragen den Notar — gern einen aus unserem Netzwerk. Ab jetzt läuft die Taktung.

Sie · mit uns Fahrplan + GNotKG-Rahmen
Woche 1–2

Buchhaltung & Bilanz

Wir bringen die Buchhaltung auf den Stichtag, erstellen Schluss- bzw. Kapitalerhöhungsbilanz und rechnen die Kapitalausstattung — prüfungsreif dokumentiert.

Wir · Portal § 17 II UmwG · § 57c GmbHG
Woche 2–3

Testat & Entwürfe

Der Wirtschaftsprüfer erteilt den Bestätigungsvermerk (wo § 57e ihn verlangt), der Notar erhält Bilanz, Beschlussdaten und Kapitalrechnung für seine Entwürfe.

Wir · WP + Notariat § 57e GmbHG
Woche 3–4

Notartermin

Beurkundung von Beschluss/Satzung und Anmeldung zum Handelsregister — ein Termin, weil alles vorbereitet ist. Bei Bareinlage: vorher einzahlen, Nachweis mitbringen.

Sie · beim Notar Beurkundung · HR-Anmeldung
Woche 6–10

Eintragung & danach

Das Gericht trägt ein — ab jetzt gilt „GmbH“. Wir erstellen die Eröffnungsbilanz, melden die E-Bilanz, erledigen die Finanzamts-Fragebögen und stellen Buchhaltung & Lohn um.

Wir · nahtlos Eröffnungsbilanz · § 5b EStG

Die Uhr im Hintergrund: Der Bilanzstichtag darf bei der Anmeldung höchstens 8 Monate zurückliegen — mit einer 31.12.-Bilanz muss der Notar also bis zum 31.08. angemeldet haben. Wir takten den gesamten Fahrplan rückwärts von dieser Frist.

Steuern: Buchwert statt Kasse auf.

Die Einbringung ist der steuerlich heikelste Moment — drei Stellschrauben entscheiden:

01WirBuchwert-Antrag (§ 20 II UmwStG) — fristgerecht bei der aufnehmenden GmbH: stille Reserven bleiben unangetastet, 0 € Sofortsteuer.
02WirRückwirkung nutzen (§ 20 VI) — bis zu 8 Monate: die GmbH gilt steuerlich ab dem 01.01., obwohl erst im Sommer beurkundet wird.
03SieSperrfrist respektieren (§ 22) — die neuen Anteile 7 Jahre halten; jährliche Nachweispflicht gegenüber dem Finanzamt übernehmen wir.

Wesentliche Betriebsgrundlagen (z. B. das Betriebsgrundstück) müssen mit eingebracht werden — sonst kippt der Buchwertansatz. Genau solche Fallen prüfen wir vorab.

Die vier teuersten Fehler.

Was uns aus der Praxis regelmäßig auf den Tisch kommt — alle vier vermeidbar:

8-Monats-Frist gerissen — Anmeldung im September mit 31.12.-Bilanz: das Gericht weist zurück, eine Zwischenbilanz wird fällig.
Sacheinlage in die UG — verboten nach § 5a II 2 GmbHG; wer den Betrieb „einfach rüberzieht“, deckt stille Reserven auf.
Testat vergessen — Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ohne WP-Vermerk nach § 57e: der Beschluss ist nicht eintragungsfähig.
Anteile in der Sperrfrist verkauft — rückwirkende Besteuerung des Einbringungsgewinns, anteilig für jedes fehlende Jahr (§ 22 UmwStG).

Übrigens auch ein Fehler: die Umwandlung ohne beauftragten Notar planen — ohne Beurkundung wird nichts davon wirksam.

Unsere Festpreis-Garantie — auch für Umwandlungen.

Schriftliches Angebot vorabBilanzen, Testat-Koordination, steuerliche Gestaltung, Notar-Zuarbeit — mit Umfang und Preis, binnen 48 h nach dem Erstgespräch.
Kein Aufwand wird nachberechnetRückfragen vom Registergericht, zweite Runde mit dem Notariat, Nachweise fürs Finanzamt — alles im Preis.
Transparenz bei FremdkostenNotar und Gericht rechnen nach GNotKG ab — wir nennen Ihnen die Größenordnung, bevor Sie beauftragen.
Ihr Team

Ihre Umwandlung, persönlich verantwortet.

Bilanz, Testat und Steuergestaltung kommen bei uns aus einem Haus — Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwältin, die gemeinsam an Ihrem Fall arbeiten.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
UnternehmerGründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche und rechtliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WPStBDipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Der Mann für das Testat nach § 57e GmbHG und die Bewertungsfragen der Einbringung — Erstellung und Prüfung bleiben dabei berufsrechtlich sauber getrennt.

Jakob Röß
StBDipl.-Kfm.Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Baut Schluss-, Einbringungs- und Eröffnungsbilanz, stellt den Buchwert-Antrag nach § 20 UmwStG und arbeitet Buchhaltungs-Rückstände vor der Umwandlung auf.

Dr. Jeannine Dinnebier
RADr. iur.Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Prüft Beschluss- und Satzungsentwürfe, klärt Gesellschafter- und Haftungsfragen und stimmt die rechtliche Seite direkt mit dem Notariat ab.

Kostenloses Erstgespräch

Reden wir über Ihren Weg — bevor Fristen ihn wählen.

30 Minuten mit Raphael Diener: Welcher Weg passt, welcher Stichtag ist noch erreichbar, was kostet unser Teil — und welchen Notar Sie beauftragen, falls Sie noch keinen haben.

Raphael Diener
Raphael Diener
Buchhalter · Ihr Ansprechpartner

Ihr Erstgespräch zur Umwandlung.

Persönlich, ohne Callcenter. Sie schildern Ausgangslage und Ziel — Raphael Diener klärt Weg, Fristen und Unterlagen und organisiert das Festpreis-Angebot binnen 48 Stunden.

  • 30 Minuten · Telefon oder Video
  • Kostenlos & unverbindlich — keine Verpflichtung
  • Klarheit über Weg, Stichtag & 8-Monats-Frist
  • Festpreis-Angebot binnen 48 h — schwarz auf weiß
Lieber direkt anrufen?0711 – 968 881 55
DSGVO-konform. Ihre Angaben werden ausschließlich zur Terminvereinbarung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.
Termin wählen

Verfügbare Tage

Verfügbare Zeiten · Tag wählen

Termin angefragt!

Sie erhalten gleich eine Bestätigung per E-Mail mit dem Einwahllink. Wir freuen uns auf das Gespräch.

Rechtsgrundlagen & Quellen

Auf welchen Paragraphen Ihre Umwandlung steht.

Transparenz statt Blackbox: Diese Vorschriften bestimmen Weg, Bilanzen und Steuern. Wir arbeiten ausschließlich entlang des geltenden Rechts — nachvollziehbar für Sie, den Notar, das Registergericht und das Finanzamt.

Fabian Klement
✓ Fachlich geprüft von Fabian Klement Wirtschaftsprüfer & Steuerberater
§ 5a GmbHG

Die UG-Regeln

Rücklagenpflicht (25 % des Überschusses), Sacheinlage-Verbot — und Abs. 5: mit Kapitalerhöhung auf 25.000 € enden die Sonderregeln.

§§ 57c–57e GmbHG

Kapitalerhöhung aus Mitteln

Rücklagen werden Stammkapital — auf Basis einer geprüften Bilanz mit Bestätigungsvermerk, Stichtag max. 8 Monate zurück.

§ 152 UmwG

Ausgliederung e.K.

Der eingetragene Kaufmann überträgt sein Unternehmen im Ganzen auf eine GmbH — Gesamtrechtsnachfolge inklusive Verträgen.

§ 17 Abs. 2 UmwG

Schlussbilanz

Der Anmeldung ist eine Schlussbilanz beizufügen — ihr Stichtag darf höchstens acht Monate zurückliegen.

§ 20 UmwStG

Einbringung zu Buchwerten

Betrieb gegen neue Anteile: auf Antrag zum Buchwert — stille Reserven bleiben steuerfrei liegen; Rückwirkung bis 8 Monate (Abs. 6).

§ 22 UmwStG

Sperrfrist

Verkauf der erhaltenen Anteile binnen 7 Jahren löst die rückwirkende Besteuerung des Einbringungsgewinns aus — pro Jahr ein Siebtel weniger.

§ 2 · § 53 GmbHG

Notarpflicht

Gesellschaftsvertrag und Satzungsänderungen bedürfen notarieller Beurkundung — ohne Notar keine Gründung, keine Kapitalerhöhung.

GNotKG

Notar- & Gerichtskosten

Gesetzlich festgelegte Gebühren nach Geschäftswert — bei jedem Notar gleich; Verhandeln ist weder nötig noch möglich.

Alle Angaben nach bestem Wissen und geltendem Recht. Keine Rechtsberatung im Einzelfall — Ihre konkrete Situation klären wir persönlich. Beurkundungen erbringt ausschließlich Ihr Notar. Rechtsstand · Juli 2026
Häufige Fragen

Was Sie zur Umwandlungsbilanz wissen sollten.

Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Fehlt etwas? Wir klären es im kostenfreien Erstgespräch.

Was ist eine Umwandlungsbilanz — und welche brauche ich? +
Ein Sammelbegriff für die Bilanzen des Rechtsformwechsels: die Schlussbilanz des übertragenden Unternehmens (§ 17 Abs. 2 UmwG), die WP-testierte Kapitalerhöhungsbilanz beim Wechsel UG → GmbH (§ 57e GmbHG), die steuerliche Einbringungsbilanz (§ 20 UmwStG) und die Eröffnungsbilanz der neuen Gesellschaft. Welche Sie brauchen, entscheidet der Weg — siehe die drei Wege oben.
Brauche ich wirklich zuerst einen Notar? +
Ja. Ohne Notar wird keine Umwandlung wirksam: Gründung, Kapitalerhöhungsbeschluss, Satzungsänderung, Ausgliederungsplan und die Handelsregister-Anmeldung sind beurkundungs- bzw. beglaubigungspflichtig. Deshalb ist „Notar beauftragen“ Schritt 1 unseres Fahrplans — wir empfehlen gern einen aus unserem Netzwerk, takten unsere Bilanzen auf seinen Termin und liefern ihm die komplette Zuarbeit.
Wie wird aus meiner UG eine GmbH? +
Durch Kapitalerhöhung auf mindestens 25.000 € — meist aus Gesellschaftsmitteln (§ 57c GmbHG): Die Pflicht-Rücklage Ihrer UG (§ 5a Abs. 3) wird in Stammkapital umgewandelt; was fehlt, zahlen Sie bar ein. Der Beschluss braucht eine Bilanz mit WP-Bestätigungsvermerk (§ 57e), notarielle Beurkundung und die Eintragung. Danach firmieren Sie als GmbH — die Gesellschaft selbst bleibt identisch: Verträge, Steuernummer und Bankkonten laufen weiter.
Muss die Bilanz dafür testiert sein? +
Bei der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln: ja — § 57e GmbHG verlangt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers, Stichtag höchstens 8 Monate vor der Anmeldung. Wir erstellen die Bilanz prüfungsreif und koordinieren das Testat mit unserem WP im Haus — Erstellung und Prüfung bleiben berufsrechtlich sauber getrennt. Bei reiner Barkapitalerhöhung ist kein Testat nötig.
Reicht meine Rücklage nicht für 25.000 € — was dann? +
Dann wird kombiniert: Rücklage und Gewinnvortrag werden umgewandelt, der Rest kommt als Bareinzahlung dazu — beides in einem Beschluss. Beispiel: 1.000 € Stammkapital + 21.000 € umwandelbare Rücklagen + 3.000 € bar = 25.000 €. Wir rechnen vorab, wie viel Ihrer Rücklage rechtlich umwandelbar ist — ein Verlustvortrag etwa blockiert die Umwandlung von Rücklagen (§ 57d Abs. 2 GmbHG).
Wie bringe ich mein Einzelunternehmen in eine GmbH? +
Zwei Wege: per Ausgliederung nach § 152 UmwG (nur für im Handelsregister eingetragene Kaufleute; Gesamtrechtsnachfolge — Verträge gehen automatisch über; Schlussbilanz nötig) oder per Sachgründung (auch ohne e.K.-Eintragung; Betrieb als Sacheinlage mit Sachgründungsbericht und Werthaltigkeitsnachweis). Steuerlich laufen beide über § 20 UmwStG — auf Antrag zu Buchwerten, also ohne Aufdeckung stiller Reserven. Welcher passt, hängt vor allem an Ihrem Vertragsbestand.
Geht das auch in eine UG statt GmbH? +
Direkt eingebracht: nein — bei der UG sind Sacheinlagen ausgeschlossen (§ 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG). Eine UG kann nur bar gegründet werden; den Betrieb danach einzeln zu übertragen, deckt regelmäßig stille Reserven auf und kostet Steuern. Wer ein bestehendes Unternehmen umwandeln will, fährt daher fast immer mit der GmbH besser — wir rechnen beide Wege durch, bevor Sie sich festlegen.
Fallen bei der Umwandlung Steuern an? +
Richtig gestaltet: in der Regel nein. Die Einbringung erfolgt auf Antrag zu Buchwerten (§ 20 Abs. 2 UmwStG) — keine Aufdeckung stiller Reserven, keine Sofortsteuer. Zu beachten: die 7-jährige Sperrfrist (§ 22 UmwStG) für die erhaltenen Anteile samt jährlicher Nachweispflicht, und dass wesentliche Betriebsgrundlagen mit eingebracht werden müssen. Die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ist für Gesellschafter steuerneutral.
Kann die Umwandlung rückwirken? +
Ja — steuerlich bis zu 8 Monate (§ 20 Abs. 6 UmwStG). Der Klassiker: Schlussbilanz auf den 31.12., Beurkundung und Anmeldung bis zum 31.08. des Folgejahres — die GmbH gilt steuerlich ab dem 01.01. Dieselbe 8-Monats-Grenze gilt registerrechtlich für Schlussbilanz (§ 17 II UmwG) und Kapitalerhöhungsbilanz (§ 57e GmbHG). Nach dem 31.08. braucht es einen neuen Stichtag — meist eine teure Zwischenbilanz.
Was brauche ich, um zu starten? +
Acht Dinge — alle im Abschnitt Unterlagen: letzter Jahresabschluss, aktuelle Summen-/Saldenliste, Anlagenverzeichnis, Satzung + Registerauszug (bzw. Gewerbeunterlagen), laufende Verträge, gewünschte Beteiligungsstruktur, ggf. Bank-Einzahlungsnachweis und Ihren Notar-Kontakt. Buchhaltung nicht aktuell? Wir arbeiten sie vorher auf.
Was kostet die Umwandlung insgesamt? +
Zwei Blöcke: Unser Teil (Bilanzen, Testat-Koordination, Steuergestaltung, E-Bilanz, Notar-Zuarbeit) — dafür erhalten Sie ein schriftliches Festpreis-Angebot binnen 48 h, ohne Stundensätze und Nachberechnung. Dazu kommen Notar- und Gerichtskosten nach GNotKG — gesetzlich festgelegt, abhängig von Stammkapital bzw. Unternehmenswert, typischerweise einige hundert bis wenige tausend Euro. Die Größenordnung nennen wir Ihnen im Erstgespräch.
Wie lange dauert es — und was passiert nach der Eintragung? +
Mit aktueller Buchhaltung: 6–10 Wochen von Auftrag bis Eintragung (Bilanz 2–3 Wochen, Notartermin nach Verfügbarkeit, Registergericht einige Wochen). Nach der Eintragung übernehmen wir nahtlos: Eröffnungsbilanz, E-Bilanz, Finanzamts-Fragebögen, neue Steuernummern, Umstellung von Buchhaltung und Lohn — und im Jahr darauf den ersten regulären Jahresabschluss samt Offenlegung.
Umwandlungsbilanz · zum Festpreis

Aus klein wird GmbH — sauber, testiert, fristgerecht.

Schildern Sie uns Ausgangslage und Ziel — binnen 48 h liegt Ihr Festpreis-Angebot vor: Bilanzen, WP-Testat, Steuergestaltung, Notar-Zuarbeit. Sie beauftragen den Notar, wir liefern ihm alles zu.

48 h bis zum Festpreis-Angebot
0 € Aufdeckung — Buchwert möglich
5,00 ★ aus 72 Bewertungen
8-Monats-Frist im Blick: Mit 31.12.-Bilanz muss bis 31.08. angemeldet sein — wir takten rückwärts.
WP im Haus — Testat nach § 57e GmbHG koordiniert Buchwert-Antrag & Sperrfrist-Nachweise inklusive Danach nahtlos: Eröffnungsbilanz, Buchhaltung, Lohn
Ben
Ben
KI-Assistenz